Häufig gestellte Fragen zu I.M.B.O.L.C.

1. Was bedeutet  I.M.B.O.L.C.?

Imbolc ist ein Wort gälischen Ursprungs und bedeutet wörtlich übersetzt im Bauch. Es bezeichnet ein Fest, das der keltischen Göttin Brigid gewidmet ist und vom 1. auf den 2. Februar (Lichtmess) gefeiert wird. Im hermetischen Sinne bedeutet es »Neubeginn«, »Erwachen«, »Reinigung«, »Wiedergeburt« und »Initiation« – Begriffe, die für uns von fundamentaler Bedeutung sind. Imbolc ist auch ein sog. Akronym, das sich aus folgenden Wörtern zusammensetzt: Internationale Magische Bildungsstätte für Okkulte Lebenskunst und Credo.

2. Was ist  I.M.B.O.L.C.?

Eine Initiationsschule, Bildungsstätte und hermetische Interessen- & Arbeitsgemeinschaft, deren Studentinnen und  Studenten in den okkulten Künsten und Wissenschaften von erfahrenen Hermetikern und Kabbalisten unterrichtet, ausgebildet und begleitet werden.

3. Wann wurde  I.M.B.O.L.C. gegründet?

Zu Imbolc, d. i. vom 1. auf den 2. Februar des Jahres 1992 era vulgaris.

4. Warum wurde  I.M.B.O.L.C. gegründet?

Um jedem ernsthaft an den sog. »Abendländischen Geheimlehren« (d.i. Magie, Hermetik, Neoplatonismus, Gnostizismus und Kabbala) interessierten Menschen – unabhängig von Geschlecht, Religionszugehörigkeit und Nationalität – die Möglichkeit zu geben, sich fundiert und ohne Geheimniskrämerei bzw. Logendünkel, in dem unterrichten und ausbilden zu lassen, was wir unter dem Begriff  »Abendländische Magie« zusammenfassen. Die Ausbildung findet unter Berücksichtigung eines steten Bewusstmachens der Eigenverantwortlichkeit magischen Wirkens statt, d.h. der Handlungsspielraum wird durch ethische und moralische Eckpfeiler bestimmt, wie bspw. den uns so wichtigen und vor allem für die angwandte Magie so fundamentalen Aspekt des Kategorischen Imperativ Kants.

5. Was bietet  I.M.B.O.L.C. an?

Ein fundiertes, entmystifiziertes und auf Paradigmen gegründetes, umfassendes Fernstudium der Abendländischen Magie in Theorie und Praxis, sich zusammensetzend aus den Hauptbereichen Hermetik, Neoplatonismus, Gnostizismus, Magie und Kabbala.

6. Arbeitet  I.M.B.O.L.C. unabhängig von Logen, Orden und anderen okkulten Organisationen?

Ja. Wir arbeiten gänzlich unabhängig von Organisationen oder Verbindungen magischer Couleur, seien es nun Logen, Orden, Coven oder magische Zirkel. Unser Credo: Eine Entwicklung zur Unabhängigkeit und Eigenverantwortlichkeit eines jeden Studenten ist uns Programm.

7. Arbeitet  I.M.B.O.L.C. nach einem Gradsystem?

Ja. Wir prüfen das Wissen und die erlernten Fertigkeiten und Fähigkeiten unserer Studenten nach einem eigenständigen und seit 1992 bewährten System, das den 10 sog. »Sephiroth« (Grundzahlen) und 22 »Netiboth« (Pfaden) des »Etz Chajim« (Lebensbaumes) der Kabbala (jüdischen Mystik) analog ist. Ein Aufsteigen im Gradsystem ist immer dann gewährleistet, wenn alle theoretischen und praktischen Prüfungen eines Kurses bestanden wurden.
Besagte Grade dürfen aber keinesfalls hierarchisch aufgefasst werden, denn eine Beschäftigung mit der Abendländischen Magie ist mit keinem weltlich etablierten Schulsystem oder bspw. dem Militär assoziierbar. Die Grade sind uns lediglich Repräsentanten eines bestimmten Wissens- und Fertigkeitenumfangs, sind uns qualitative Archetypen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

8. Kann ich mich auch autodidaktisch oder ausschließlich unter Zuhilfenahme von Büchern sinnvoll mit Magie befassen?

Was für Bücher im Allgemeinen gilt, trifft natürlich auch für alle Schriften über die Abendländische Magie zu: es gibt derer gute und schlechte. Viele dieser Bücher und Schriften wurden jedoch von Personen verfasst, die sich selbst nur theoretisch mit Magie beschäftigten und mehr oder weniger »synkretistische Plagiate« verfassten.
Ebenfalls eher nachteilig auf ein beginnendes, ernsthaftes magisches Studium wirken sich allzu phantasmagorische und kafkaeske »Verkaufsschlager« aus. Dazu zählen u. a. Werke wie das abergläubische Sammelsurium »6. und 7. Buch Mosis«, das »Necronomicon« eines mittelmäßigen Romanautors des Horrorgenres oder die »Satanische Bibel« eines exzentrischen, US-amerikanischen Raubtierdompteurs; Bücher übrigens, die sich allesamt bis zum heutigen Tage hoher Verkaufszahlen erfreuen und als »geheime magische Schriften« avancieren.
Ferner ist es auch ein entscheidender Unterschied, ob derlei Bücher von theoretischer und/oder praktischer Magie handeln und ob die Autorinnen und Autoren Mitglieder von Logen oder Orden sind oder waren, da die Schriften letzterer natürlich auch entsprechend »gefärbt« sind bzw. eine entsprechende Botschaft transportieren.
Natürlich ist es von Vorteil, sich in die Obhut eines erfahrenen Hermetikers bzw. Okkultisten zu begeben, doch wie will ein Anfänger entscheiden können, ob es sich bei besagten Personen auch um erfahrene handelt? – Hier kann zu Beginn lediglich Ihre eigene Intuition, Ihr gesunder Menschenverstand und Ihr Kritikvermögen hilfreich sein.
Und was für Einzelpersonen gilt, trifft natürlich auch und vor allem für magische Organisationen zu: Sollten Sie sich für eine Loge oder einen Orden interessieren, so nehmen Sie sich auf jeden Fall in Acht vor allzu viel Geheimniskrämerei, wortkargen Ansprechpartnern, exzentrischem Auftreten oder aber einer überladenen, okkulten Terminologie.

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